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Warum täuscht eine Frau aus Florida ihre eigene Entführung vor? Der schockierende Fall von Quinn Gray

Eine 37-jährige Hausfrau aus Florida wurde auf Kaution freigelassen. Sie steht unter Anklage, weil sie ihre eigene Entführung vorgetäuscht, über einen sexuellen Übergriff gelogen und versucht haben soll, 50.000 Dollar von ihrem Ehemann zu erpressen, berichtet die Huffington Post.

Quinn Gray aus Ponte Vedra Beach behauptete, am Labor-Day-Wochenende gegen ihren Willen festgehalten worden zu sein. Augenzeugen berichteten jedoch, sie habe sich bei Treffen mit einem mutmaßlichen Liebhaber entspannt gezeigt. Die Behörden stuften die Angaben als unglaubwürdig ein: Gray wurde am 17. September festgenommen und wegen Erpressung angeklagt. Auf die Vorwürfe reagierte sie: Wäre es um Geld gegangen, hätte sie es einfach von ihrem Konto abgehoben. Dahinter könnten oft tiefere eheliche Konflikte stecken.

Gray ist nicht die Erste. Laut Livescience.com gibt es etwa einmal pro Woche Fälle vorgetäuschter Entführungen. Bekannte Beispiele wie die 'Runaway Bride' Jennifer Wilbanks im Jahr 2005 zeigen, wie viel Ressourcen in solche Suchaktionen fließen – oft vergeblich. Wilbanks brauchte nur Zeit zum Nachdenken vor ihrer Hochzeit.

Ein weiterer Fall: Eine schwangere Anwältin aus Ohio täuschte 2007 eine Entführung vor. Sie meldete, gefesselt, geknebelt und bedroht worden zu sein, nachdem man sie 700 Meilen entfernt in einem Freizeitpark fand. Es stellte sich als Lüge heraus.

Was treibt Menschen zu solch dramatischen Schritten? Die Illusion, ungestraft davonzukommen, scheint ein Faktor zu sein.

Grays Anwalt beruft sich auf eine manische Episode im Rahmen einer unbehandelten bipolaren Störung. Ihr Ehemann unterstützt sie loyal und übernimmt sogar die Anwaltskosten – ein Zeichen tiefer Verbundenheit trotz der Vorwürfe.