Mehr Geld, mehr Probleme? Der Rapper Notorious B.I.G. hat diesen Punkt treffend formuliert. Kann Geld wirklich Glück kaufen?
Über Jahrzehnte haben zahlreiche Studien den Zusammenhang zwischen Einkommen und Zufriedenheit untersucht. Dennoch glauben die meisten Menschen, dass ein höheres Einkommen sie glücklicher machen würde.
Die Realität ist nuancierter: Geld steigert das Glück nur bis zu einem bestimmten Punkt.
Medien tragen maßgeblich zu diesem Irrglauben bei. In unserer Gesellschaft wird Reichtum oft mit Ruhm und einem glamourösen Lebensstil gleichgesetzt. Viele strebt danach, Profisportler, Schauspieler oder Regisseure zu werden, in der Annahme, dass dies automatische Zufriedenheit bringt.
Wir beneiden diese Prominenten für ihren Gucci-Anzug oder privaten Trainer. Doch selbst Stars wie Robin Williams und Owen Wilson zeigen, dass materieller Überfluss nicht alles ist.
Laut einer Studie der Purdue University und der University of Virginia macht Geld glücklicher – solange es nicht mehr als etwa 95.000 US-Dollar beträgt.
Psychologen analysierten Daten von 1,7 Millionen Menschen in 164 Ländern zu Einkommen und Lebenszufriedenheit. Ab 95.000 US-Dollar korreliert höheres Einkommen oft mit geringerer Zufriedenheit, da Materialismus und der Druck, ein bestimmtes Image aufrechtzuerhalten, zunehmen.
Um wahres Glück zu verstehen, muss man emotionales Wohlbefinden differenzieren. Glück ist nur ein Aspekt davon – das Gesamtbild zählt mehr.
Mit 50.000 US-Dollar können viele Bedürfnisse gedeckt werden. Mehr Geld kann schaden, wenn es nicht klug verwaltet wird. Bleiben Sie bescheiden, zufrieden mit dem Vorhandenen und vermeiden Sie den Vergleich mit anderen.