Vor dem Lockdown war 'Work from Home' oft nur eine Phrase, unter der Mitarbeiter heimlich litten, ohne dass es jemand bemerkte. Doch nach fast einem halben Jahr Remote-Arbeit spüren Beschäftigte weltweit zunehmend Druck und ringen um Work-Life-Balance. Aus einem Segen wurde für viele eine Belastung.Schlaflose Nächte, stressige Morgen und endlose Meetings haben das Bild der bequemen Home-Office-Arbeit in einen Albtraum verwandelt.
In dieser Lage hat Google als führendes Tech-Unternehmen eine klare Initiative ergriffen: Mitarbeitern wird ein zusätzlicher freier Tag – idealerweise freitags – gewährt, um Burnout zu verhindern und das 'kollektive Wohlergehen' zu stärken.
Im internen Mitarbeiter-Forum heißt es: „Wir empfehlen dringend, diesen Tag freizunehmen – Manager sollten ihr Team aktiv unterstützen, indem sie Aufgaben neu priorisieren.“
Zudem können Beschäftigte bei Bedarf einen alternativen Tag wählen. Bei dringenden geschäftskritischen Anforderungen gilt: „Nehmen Sie stattdessen den nächstmöglichen Arbeitstag frei.“
Auch technisches Personal, das freitags arbeiten muss, erhält vergleichbare Ausgleichsmöglichkeiten.
Diese Maßnahme hat das Internet begeistert – viele Mitarbeiter fordern nun Ähnliches in ihren Unternehmen.