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Umfrage: Montagsblues bleibt trotz Lockdown gleich stark – 75 % kämpfen weiter

Umfrage: Montagsblues bleibt trotz Lockdown gleich stark – 75 % kämpfen weiterVor der Pandemie plagte uns viele jeden Montag der klassische Montagsblues. Auch im Homeoffice hat sich daran wenig geändert: In unserer Umfrage gaben rund 75 % der Befragten an, weiterhin mit jedem neuen Montag zu ringen, während 25 % den Start in die Woche entspannter empfinden.
Umfrage: Montagsblues bleibt trotz Lockdown gleich stark – 75 % kämpfen weiter


Warum fühlt sich der Montag zu Hause sogar noch schwerer an? Als Psychologie-Experten mit langjähriger Praxis in der Beratung während der Pandemie erklären wir die häufigsten Ursachen basierend auf Studien und Klientenberichten.

Hier die wichtigsten Gründe, warum Montage selbst im Lockdown zur Herausforderung werden:

- **Ihr Gehirn sehnt sich nach der alten Routine:** Der Wechsel ins Homeoffice hat Strukturen aufgeweicht. Ohne feste Pendelzeiten und soziale Rituale steigt das Angstniveau – eine klassische Anpassungsreaktion, wie Hirnforscher bestätigen.

- **Demotivationsspirale durch fehlende Herausforderung:** Gewohnte Routinen stimulierten das Gehirn. Nun muss es weniger leisten, was zu Lethargie führt. Viele berichten von Schwierigkeiten, morgens in Fahrt zu kommen.

- **Trauerzyklus um das alte Leben:** Der Verlust der Vor-Corona-Normalität löst emotionale Phasen aus – von Schock über Wut und Depression bis hin zu Akzeptanz. Montage verstärken diesen Prozess oft.

- **Finanzielle Unsicherheit belastet:** Besonders Freiberufler sorgen sich um Einnahmen. Das Gehirn ist evolutionär darauf programmiert, Gefahren zu priorisieren – Montagmorgen triggern diese Ängste und prägen die Woche.