Studenten sitzen in der aktuellen Wirtschaftslage oft tief in College-Darlehen und sind bereit, viel zu tun, um zusätzliches Einkommen zu erzielen – sei es, bis tief in die Nacht in einer vollen Bar zu arbeiten oder eine Beziehung zu einem wohlhabenden älteren Mann aufzubauen, den sie online getroffen haben.
Laut HuffPost Women melden sich zunehmend viele junge College-Studentinnen aus finanzieller Not auf Plattformen wie SeekingArrangement.com, SeekingTuition.com und SugarDaddyMeet.com an, um „Sugar Daddies“ zu finden. Diese zahlen Schulden im Austausch für Zeit zusammen – was auch immer das genau umfassen mag. Brandon Wade, Gründer von Seeking Arrangement, berichtet HuffPost Women von einer 350-prozentigen Zunahme collegealtriger Nutzerinnen in den letzten fünf Jahren. Huffington Post: Arianna Huffington diskutiert in der Today Show über „Sugar Babies“.
Beunruhigend: Viele „Sugar Babies“ sehen ihren Deal – Zeit gegen Geld – nicht als Prostitution. Stattdessen betrachten sie es als temporäre Lösung: Abhängen mit einem reichen Mann. Da Werbung für solche Arrangements online legal ist, solange kein expliziter Sex-Austausch beworben wird, bewegt sich das in einer Grauzone.
Andersherum wissen die meisten Nutzer genau, worauf sie sich einlassen (das ist kein Match.com). Wie unterscheidet sich das von gezieltem Cruisen in Rotlichtvierteln?
Halten Sie Sugar-Daddy- und Sugar-Baby-Beziehungen für eine Form der Prostitution? Oder sind sie schlicht ein gegenseitiger Austausch von Bedürfnissen?