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Schockierend: Vorschulgebühren in NYC teurer als College-Tuition – Meine Erfahrung als Mutter und Lehrerin

Meine Tochter ist gerade drei Jahre alt geworden. Als langjährige Ersatzlehrerin in New York City wollte ich ihr die Möglichkeit bieten, mit Gleichaltrigen zu spielen und erste soziale Kontakte zu knüpfen. Deshalb suchte ich nach Vorschulen in Brooklyn.

Die günstigste Option, die ich fand, kostet 1.100 Dollar pro Monat für fünf Tage die Woche von 8 bis 16 Uhr. Ja, richtig gelesen: über 1.000 Dollar monatlich. Zum Vergleich: Für diesen Betrag mieten Sie in NYC ein Studio in Ditmas Park oder eine Einzimmerwohnung in Clinton Hill.

Das Bild ist absurd.

Gehen wir weiter: 1.100 Dollar mal 12 Monate ergeben 13.200 Dollar jährlich – für eine "erschwingliche" Vorschule. Schauen Sie sich die State University of New York in Albany an: Die Studiengebühren (ohne Unterkunft und Verpflegung) betragen nur 10.164 Dollar pro Jahr.

In New York City kostet es mehr, einen Dreijährigen sozialisieren zu lassen, als einen College-Studenten zu unterrichten. Unglaublich.

Doch es geht nicht nur um die Preise.

Selbst wenn ich die 1.100 Dollar aufbringen könnte, gäbe es eine Warteliste. Manche Vorschulen sind so gefragt wie elite Liberal-Arts-Colleges.

Aktuell steht meine Tochter auf drei Wartelisten für Kitas – trotz Bereitschaft der Schulen, 1.100 bis 1.400 Dollar pro Monat für Basics wie Blockbauen einzufordern.



Einfach Wahnsinn.

Ich arbeite hauptsächlich von zu Hause, und an Vertretungstagen hilft meine Mutter aus. Ich habe Glück. Viele Vollzeit arbeitende Eltern in NYC haben keine solche Option und müssen teure Kitas oder Vorschulen bezahlen.

Nächstes Jahr besucht mein Mädchen den kostenlosen universellen Vorkindergarten in NYC.



Ich bin nicht wohlhabend, aber ich vertraue dem New Yorker öffentlichen Schulsystem. Seit 2009 arbeite ich dort als Ersatzlehrerin und habe herausragende Pädagogen erlebt. Es bietet qualitativ hochwertige Bildung – und das kostenlos.