Universitäten und Schulen weltweit haben ihre Campusse geschlossen, um die Ausbreitung von COVID-19 einzudämmen. Viele Studierende, die im Wohnheim lebten, wurden evakuiert und setzen ihre Kurse nun online fort. Dieser Wechsel hat universitäre Richtlinien zu Hausaufgaben, Projekten und Prüfungen grundlegend verändert.
So verlockend ein Online-Format auch wirkt: Es gibt keine Garantie für perfekte Noten. Gute Ergebnisse erfordern Fleiß, Disziplin und solides Zeitmanagement – egal ob vor Ort oder remote. Besonders herausfordernd ist das, wenn man den ganzen Tag zu Hause in Quarantäne verbringt und an den Strukturvorteil des Klassenzimmers gewöhnt ist.
Man könnte denken: Perfekt, jetzt kann ich bei Tests einfach googeln oder Notizen nutzen und eine 1,0 holen! Doch Fernunterricht funktioniert so nicht.
In den meisten Fällen haben Schulen und Unis Dozenten angewiesen, Kurse für das Online-Format anzupassen. Aufgaben sind oft Übungen, Prüfungen zeitlich begrenzt und enthalten Fragen, die echtes Verständnis des Materials voraussetzen.
Selbst wenn Googeln oder Notizen während einer Prüfung machbar wären – Sie schaden sich selbst, da Sie den Stoff nicht wirklich verinnerlichen.
Online-Kurse erwarten echtes Wissen. Schummeln verschwendet nicht nur Ihr Geld, sondern raubt Ihnen wertvolle Kompetenzen für den späteren Jobmarkt.
Der Übergang zu Online-Kursen fühlt sich wie Ferien an, ist aber nur ein Ortswechsel. Oft ist Fernlernen sogar anspruchsvoller. Nicht jeder blüht im Hörsaal auf – viele kämpfen mit Konzentration. Wenn Ihre Noten leiden oder Sie eine 1,0 anstreben, bietet diese Phase echte Chancen.
Erfolg basiert auf bewährten Lernmethoden, kombiniert mit einer lernfreundlichen Heimumgebung für Fokus und Produktivität.
Hier sind 5 praxisnahe Tipps von Experten, um Top-Noten in Ihren Online-Kursen zu erzielen:
1. Richten Sie einen dedizierten Lernplatz ein.
Der Schlüssel zum Erfolg: Finden Sie einen festen Platz zu Hause, den Sie ausschließlich fürs Lernen reservieren. Wechselnde Orte fördern Ablenkung und Prokrastination. Ein klarer Lernbereich signalisiert Ihrem Gehirn: Jetzt wird gearbeitet – für höhere Konzentration und Effizienz.
Machen Sie ihn ruhig, aufgeräumt und abseits von Störquellen wie dem Fernseher, um optimal in den Lernmodus zu kommen.
2. Planen Sie täglich Zeit für Notizen und Organisation.
Die Quarantäne bietet mehr Freiraum nach dem Unterricht. Nutzen Sie ihn: Lesen Sie Kapitel, fertigen Sie Zusammenfassungen an. Notizen festigen Wissen und erleichtern Prüfungsvorbereitung.
Organisieren Sie sich mit einem guten Kalender und Markern. So maximieren Sie Ihre Online-Zeit und sind wochen- oder semesterlang vorbereitet.
3. Holen Sie sich Unterstützung von Kommilitonen und Freunden.
Online-Kurse erleichtern den Kontakt: Über Lernplattformen chatten, Nachrichten schicken oder Gruppen bilden. Fragen stellen? Einfacher als im Vorlesungssaal.
Nutzen Sie Tools wie SMS, Video-Calls oder Social Media für virtuelle Lernsessions vor Prüfungen. Bleiben Sie vernetzt und motivieren Sie sich gegenseitig.
4. Seien Sie bequem, aber wachsam.
Der Komfort des Zuhauses ist ein Plus – achten Sie aber auf Haltung und Arbeitsplatz, um fit und schmerzfrei zu bleiben.
Manche lernen gut im Bett, andere schlafen ein oder greifen zum TV. Testen Sie: Finden Sie einen Spot, der gemütlich, aber fokussierend ist.
5. Nehmen Sie Online-Kurse so ernst wie Präsenzunterricht.
Bequemlichkeit täuscht: Sie werden genauso streng benotet. Notizen-Schummeln oder Einschlafen schadet Ihrer Note – Dozenten haben Anti-Cheat-Maßnahmen implementiert.
Handeln Sie mit Integrität: Lernen Sie leidenschaftlich, wie vor Ort. So bauen Sie echtes Know-how auf.
Maatie Kalokoh ist Autorin mit Fokus auf Popkultur, Religion und Beziehungen. Mit jahrelanger Expertise teilt sie praxisnahe Ratschläge für Studierende.