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Umweltwissenschaften studieren: Inhalte, Voraussetzungen und Karrierechancen

Sind Sie naturwissenschaftlich talentiert und motiviert, Lösungen für aktuelle Umwelt- und Klimaprobleme zu entwickeln? Das Studium der Umweltwissenschaften bietet genau dafür die ideale Grundlage. Als Experten für Studiengänge geben wir Ihnen einen fundierten Überblick über Inhalte und Berufsperspektiven.

Umweltwissenschaften: Der Studiengang im Überblick

Der interdisziplinäre Studiengang "Umweltwissenschaften" verknüpft Natur- und Sozialwissenschaften. So lernen Sie, globale Umweltprobleme naturwissenschaftlich zu analysieren, gesellschaftliche Ursachen zu verstehen und nachhaltige Lösungen mit natürlichen Ressourcen zu erarbeiten.

Voraussetzungen:

Für das Studium benötigen Sie die Hochschulreife. Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt – der Numerus Clausus variiert je nach Bewerberzahl. Prüfen Sie im Voraus, ob an Ihrer Wunschuniversität ein Start im Winter- oder Sommersemester möglich ist.

Universitäten und Fachhochschulen:

In Deutschland bieten zahlreiche Hochschulen Umweltwissenschaften an. Hier eine Auswahl bewährter Anbieter.

Bachelorstudiengänge:

  • Universität Bielefeld
  • Universität Greifswald
  • Leuphana Universität Lüneburg
  • Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  • Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

Masterstudiengänge:

  • Justus-Liebig-Universität Gießen
  • Universität Greifswald
  • Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  • Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

Abschluss:

  • Bachelor of Science (6 Semester)
  • Master of Science (4 Semester)

Inhalte des Studiengangs Umweltwissenschaften

Jede Universität setzt im nachhaltigen Studiengang Umweltwissenschaften eigene Schwerpunkte – besonders im Master, z. B. "Marine Umweltwissenschaften" an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg mit Fokus auf Meer- und Küstenforschung. Kernmodule umfassen fundierte Naturwissenschaften:

  • Chemie: Anorganische Chemie, Umweltchemie
  • Physik: Umweltphysik, Biophysik
  • Mathematik: Stochastik
  • Biologie: Mikrobiologie
  • Umwelt- und Geowissenschaften

Ergänzt werden diese durch wirtschaftliche und sozialwissenschaftliche Inhalte – oft als Pflicht- oder Wahlmodule:

  • Rechtswissenschaften: Umweltrecht
  • Volks- und Betriebswirtschaftslehre
  • Philosophie
  • Psychologie: Pflanzen- und Tierpsychologie, Wirtschaftspsychologie

Umweltwissenschaften: Vielfältige Berufsfelder

Absolventen des Studiengangs Umweltwissenschaften sind in vielen Branchen gefragt. Für Führungspositionen ist in der Regel ein Masterabschluss erforderlich. Hier einige etablierte Karrierewege:

  • Begutachtung und Beratung: Unterstützen Sie Architekturbüros oder Baufirmen als Gutachter oder Berater.
  • Lehre und Forschung: Vermitteln Sie Wissen an Unis oder forschten Sie in Projekten zu Umwelt- und Klimathemen.
  • Wissenschaftsjournalismus: Schreiben Sie für Fachmagazine oder arbeiten Sie in Presseabteilungen.
  • Politische Arbeit: Setzen Sie sich in NGOs, Stiftungen oder Vereinen für Umweltschutz ein.