Stehen Sie auch nach Büroschluss noch gebannt vor Smartphone oder Laptop? Das kennen viele: Nach einem anstrengenden Tag voller Präsentationen, Termine und Networking wollen Sie abschalten. Doch schon im Taxi scrollen Sie wieder. Zu Hause? Keine digitale Pause – aus Gewohnheit oder Neugier greifen Sie zum Handy oder Laptop. Als erfahrene Coaches und Psychologen raten wir: Legen Sie eine bewusste Gadget-Pause ein. „Offline“ ist der neue Luxus
In der hektischen Welt von Mumbai ist ständige Erreichbarkeit essenziell, doch Übertreibung birgt Risiken. Mumbaikars teilen ihre Geschichten. Die Stand-up-Comedian Aditi Mittal erklärt: „In meinem Job gibt es keine festen Zeiten, ich telefoniere ständig und antworte sofort. Früher träumte ich Großes, heute merke ich: Mein Ehrgeiz ist, im Bett zu liegen und zu scrollen“, lacht sie.
Marketingleiterin Ria Mansukhani sah es als Stressbewältigung: „Sogar im Taxi klebte ich am Handy – eine Ablenkung, die zu Augenüberlastung führte.“
Investor Relations Manager Karan Sharma aus Andheri gesteht: „Ich las sogar auf der Toilette Nachrichten. Ich löschte Facebook und Instagram, installierte sie aber nach zwei Wochen neu. Es frisst meinen Privatbereich auf.“
Warum ist es so schwer, den Bildschirmen zu entkommen?
Emotionale Intelligenz-Beraterin Arati Suryawanshi analysiert: „Ständiges Checken ist suchtähnlich. Der Austausch mit Freunden triggert Dopamin – ein Hochgefühl durch Stories und Ideen. Ohne Handy fühlen sich viele orientierungslos. Das sehe ich sogar bei Jugendlichen: Eltern verbieten das Gerät, Kinder empfinden es als Strafe.“
Psychologin Dr. Anita Sheerha ergänzt: „Wir sehen die Welt nur noch digital. Abhängigkeit von Online-Meinungen erzeugt FOMO (Fear of Missing Out). Handyverlust löst Panik, Stress und Angst aus.“
EINFACHE TIPPS ZUR ENTGIFTUNG
Experten empfehlen klare Regeln für 'Ich-Zeit'. Psychologin Shreya Manerkar aus Tardeo rät: „Lassen Sie das Gerät 30 Minuten nach Heimkehr unberührt, steigern Sie es. Keine Bildschirme vorm Schlafen oder beim Essen – ob allein oder mit Familie. Nehmen Sie Hobbys auf wie Kochen, Malen oder Sport, um echte Verbindungen zu schaffen.“
Verhaltensexpertin Nisha Jha betont: „Weniger Screen-Time bedeutet mehr reale Treffen – mit Freunden, Dates oder Nachbarn.“