Mit der schrittweisen Rückkehr ins Büro nach der Pandemie machen viele Mitarbeiter sich Sorgen: Pendelstress und der Abschied vom gemütlichen Homeoffice-Outfit. Doch Unternehmen passen ihre Kleiderordnungen an. Statt steifer Anzüge und hochgeschlossener Hemden erlauben sie nun luftige Kleider, weite Hosen und lässige T-Shirts – Komfort steht im Vordergrund. Athleisure erobert das Büro
„Die enge Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitern und ihr Bedürfnis nach Komfort haben uns dazu bewogen, Freizeitkleidung am Arbeitsplatz zu erlauben“, erklärt Samrat Das Gupta, Marketingleiter bei Microgravity in Gurgaon. „Die Pandemie hat den Lebensstil verändert. Athleisure und Casual Wear sind nun fester Bestandteil der professionellen Garderobe. Unsere Teams fühlen sich entspannter in Turnschuhen statt Lederschuhen und T-Shirts statt Hemden.“
Samidha Sahani, Bankangestellte, bestätigt: „Früher war die Kleiderordnung streng, doch nun dürfen wir semi-formelle Outfits wie luftige Kleider oder bequeme Hosen tragen. Dank digitalem Banking gibt es weniger Kundenkontakt – weniger Förmlichkeit ist möglich.“
Semi-casual: Der sweet spot
Modehäuser wie FableStreet und FabAlley reagieren mit neuen Kollektionen, die Professionalität und Bequemlichkeit verbinden. Ayushi Gudwani, Gründerin von FableStreet: „Wir bieten Pull-up-Hosen und semi-formelle T-Shirts. Unsere Umfragen zeigen: Kunden wollen bequeme, stilvolle Kleidung aus Leinen und Baumwolle für optimale Belüftung.“
Tanvi Malik, Mitgründerin von FabAlley: „Unsere adretten Hemden, vielseitigen Blusen und weiten Silhouetten wie Overalls oder dezente Kleider sorgen für Komfort den ganzen Tag. Wir setzen auf lockere Passformen und hautfreundliche Stoffe statt figurbetont.“
Bequeme Arbeitskleidung im Trend:
- Solide T-Shirts mit Leinenhosen und lockeren Jeans
- Einfarbige Kleider aus Baumwolle und Leinen
- Co-ords in Pastelltönen und Volltonfarben
- Flache Oxford-Stiefel und Kitten-Heels