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75 % der Frauen heiraten keinen Arbeitslosen: Umfrage zu Karriere und Liebe

Würden Sie jemanden heiraten, der arbeitslos ist? Oder wenn Sie selbst arbeitslos wären? Falls Ihre Antwort "Nein" lautet, sind Sie in bester Gesellschaft. Eine Umfrage von YourTango und ForbesWoman zeigt: 75 % der Frauen würden sich nicht an jemanden binden, der ohne Job ist, und 65 % lehnen eine Bindung ab, wenn sie selbst arbeitslos wären.

"Bei einer Arbeitslosenquote von bis zu 9,1 % ist Arbeitslosigkeit ein drängendes Thema – besonders für Frauen, die finanzielle und emotionale Stabilität in ihrer Partnerschaft suchen", erklärt Andrea Miller, Gründerin und CEO von YourTango. "Von finanziellen Belastungen bis zu Ressentiments: Arbeitslosigkeit belastet Beziehungen massiv. Vor einer lebenslangen Verpflichtung wollen Frauen wissen, was ihr Partner einbringt."

Trotzdem betonen über 91 % der alleinstehenden Frauen, dass sie aus Liebe heiraten würden – nicht wegen Geld.

"Ironisch: Frauen priorisieren Liebe vor Geld, meiden aber Heirat bei Arbeitslosigkeit von Partner oder sich selbst", kommentiert Meghan Casserly von ForbesWoman. "Ein Job kann über die Beziehungsdauer entscheiden. Die Umfrage unterstreicht die zentrale Rolle von Karrieren in der Romantik."

Die Studie "Karriere und Liebe" ergab zudem:

  • Schlaflose Nächte: 40 % der Frauen in Beziehungen grübeln nachts über berufliche Pflichten. Bei Singles halten Job und Liebesleben sie am längsten wach.
  • Geld regiert: 32 % der Frauen in Partnerschaften verdienen mehr als ihr Partner. 50 % heiraten jemanden, der weniger verdient; 41 % lehnen das ab.
  • Karriere vs. Kinder: 55 % geben ihre Karriere für Kinder auf, wenn der Partner bittet; nur 28 % verlangen dasselbe vom Partner.
  • Zeit für mich: Bei einer Extra-Stunde täglich wählen 42 % Alleinzeit statt Partner, Freunde, Familie oder Arbeit.
  • Den Traum leben: 77 % glauben, Frauen können Beziehung, Familie und Karriere vereinen.

Weitere Erkenntnisse:

Alleinstehende vs. Verheiratete Frauen
1. Verheiratete opfern Karriere leichter:

  • 59 % der Verheirateten vs. 19 % Singles geben Karriere für Haushalt auf.
  • 69 % vs. 59 % für Partners Karriere.
  • 58 % vs. 53 % für Kinder.

2. Obwohl 77 % an "alles haben" glauben, fehlt es vielen: Nur 43 % sind ausgeglichen; 47 % wollen weniger arbeiten, 10 % mehr. Singles sehen Karriere stärker als Liebesbremse (43 % vs. 36 %).

Frauen über 35 vs. unter 35
1. Ältere meiden Partner mit weniger Einkommen stärker: 45 % vs. 40 %.

2. Ältere opfern Karriere häufiger:

  • 36 % vs. 24 % für Haushalt.
  • 69 % vs. 61 % für Partnerkarriere.
  • 57 % vs. 54 % für Kinder.

3. Jüngere achten doppelt so oft auf Partner-Prestige: 36 % vs. 18 %.

HH-Einkommen über vs. unter 100.000 $/Jahr
1. Kein Einfluss auf Einkommens-Rolle: 41 % vs. 42 % heiraten keinen Besserverdienenden nicht.

2. Niedrigere HHIs optimistischer: 79 % vs. 70 % glauben an "alles haben".

Klicken Sie hier, um die ForbesWoman-Meinung zur Umfrage zu lesen.

Sind Sie von einem Ergebnis überrascht? Welchem?