Wir haben Bree, eine alleinerziehende Mutter und erfahrene Rechtsassistentin in einer renommierten Kanzlei, zu Rate gezogen. Als Expertin kennt sie die Fallstricke im Familienrecht und hilft, unnötige Kosten zu vermeiden. Folgen Sie ihren bewährten Ratschlägen für eine sichere finanzielle Basis.
Scheidung bedeutet immer eine Aufteilung des Vermögens: Beide Partner haben am Ende weniger als zusammen. Die Haushaltskosten verdoppeln sich oft, da zwei Haushalte unterhalten werden müssen.
Eine anschauliche Metapher verdeutlicht dies:
Früher lebten viele Paare in einer traditionellen Rollenverteilung: Der Mann arbeitete, die Frau kümmerte sich um Haus und Familie. Bei einer Trennung behielt die Frau oft das Heim und erhielt Alimente, bis sie neu verbandelte.
Doch Märchen enden nicht immer glücklich.
Seit den 1960er und 1970er Jahren und der Frauenbewegung gilt Gleichberechtigung: Geschlecht spielt bei der Scheidung keine Rolle mehr.
Unterhalt (Ehegatten- und Kindesunterhalt) wird nach einheitlichen Regeln berechnet, unabhängig vom höheren Einkommen. Viele Frauen mit gutem Verdienst profitieren davon, dass Männer selten Unterhalt fordern.
Alimente sind in den meisten US-Bundesstaaten rehabilitativ und zeitlich begrenzt, um den Übergang in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. Da viele Frauen bereits arbeiten, sind sie selten.
Vermögen und Schulden teilen Paare, Mediatoren oder Gerichte. Ein Ehevertrag oder richterlicher Beschluss regelt die Aufteilung. Danach enden die finanziellen Verbindungen.
Hier sind 11 bewährte Finanztipps für Mütter in Trennung oder Scheidung:
1. Eröffnen Sie ein eigenes Bankkonto.
Spüren Sie eine Trennung kommen? Gehen Sie zu einer neuen Bank und richten Sie ein Girokonto ein. Ändern Sie Ihre Direkteinzahlung und wählen Sie sichere Online-Zugangsdaten, die Ihr Partner nicht kennt.
2. Beantragen Sie eine eigene Kreditkarte und prüfen Sie bestehende Konten.
Überprüfen Sie, wer Hauptinhaber Ihrer Karten ist (Rückseite, 800-Nummer). Als Mitinhaberin: Neues Konto auf Ihren Namen eröffnen – ggf. mit Sicherheiten oder Co-Signer. Bei autorisierten Nutzern: Partner nach Trennung entfernen.
3. Nutzen Sie Kreditüberwachung oder prüfen Sie Ihre Bonität regelmäßig.
Fordern Sie Ihre Kreditauskunft an. Lassen Sie sich bei der Auswertung beraten. Melden Sie sich bei Banken oder Online-Diensten für Überwachung an.
4. Konkurs ist eine Option – kein Tabu.
Wie Dan Sullivan (The Strategic Coach) sagt: 'Scheidung und Konkurs sind Markttests.' Prüfen Sie, ob Insolvenz Schulden löst. Ideal während oder kurz nach Scheidung – später als scheidungsbedingt erklären.
5. Sammeln Sie Kopien aller Abrechnungen aus dem Trennungsmonat.
Der Vermögensstand zum Trennungszeitpunkt zählt. Bewahren Sie Kontoauszüge auf – Nachholung ist teuer.
6. Konsultieren Sie einen Anwalt zu Ihren Rechten.
Auch ohne Beauftragung: Holen Sie professionellen Rat ein, um informiert zu sein.
7. Lassen Sie sich nicht zu schnellen Einigungen drängen.
Jeden Entwurf vorab vom Anwalt prüfen lassen.
8. Überlegen Sie Kindesunterhalt gründlich.
Lassen Sie Ihren Anwalt die Sätze berechnen. Bei privater Regelung: Gericht einschalten bei Zahlungsausfall – Lohnpfändung möglich.
9. Kinderabzug in der Steuererklärung: Wertvoll bis 15. April.
Mehrheitselternteil hat IRS-Recht darauf. Sprechen Sie mit Buchhalter über Haushaltsvorstand oder Earned Income Credit.
10. Berücksichtigen Sie Rentenansprüche.
Fordern Sie Anteile an Renten – oft erst später zahlbar.
11. Bonus: Lesen Sie 'Smart Women Finish Rich' von David Bach.
Praktische Tipps für langfristigen finanziellen Erfolg – leicht verständlich.