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Accenture-Studie: Führungskräfte und Mitarbeiter in Indien uneins über Gleichberechtigung

Accenture-Studie: Führungskräfte und Mitarbeiter in Indien uneins über GleichberechtigungObwohl viel über Inklusion am Arbeitsplatz diskutiert wird, offenbart eine Studie von Accenture in Indien eine deutliche Wahrnehmungslücke: 94 Prozent der Führungskräfte sind überzeugt, dass sich ihre Mitarbeiter eingebunden fühlen, doch nur 36 Prozent der Beschäftigten teilen diese Einschätzung. Ebenso halten 66 Prozent der Vorgesetzten ihr Umfeld für befähigend und zukunftsweisend, während lediglich 48 Prozent der Mitarbeiter zustimmen. Dies zeigt der Accenture-Bericht „Getting to Equal 2020: The Hidden Value of Culture Makers“.

„Eine neue branchenübergreifende Studie von Accenture unterstreicht die Diskrepanz zwischen Führungskräften und Mitarbeitern bezüglich des Fortschritts zur Gleichberechtigung. Das Schließen dieser Lücke birgt enorme Vorteile für Unternehmen und Teams“, lauten die zentralen Erkenntnisse. Der Bericht umfasst Branchen in 28 Ländern, einschließlich Indien, und markiert einen entscheidenden Wendepunkt für Organisationen.

„Der Aufbau einer Kultur der Gleichberechtigung muss für jedes Unternehmen Priorität haben – gleichwertig zu anderen Geschäftsstrategien“, betont Rekha M. Menon, Chairman und Senior Managing Director bei Accenture Indien. „In Zeiten innovationsgetriebener Wachstum sind Menschen der Schlüssel zu Wettbewerbsvorteilen. Gleichberechtigung und Empowerment entfalten ihr volles Potenzial.“

Heutige Arbeitnehmer sehen es als essenziell an, sie beim beruflichen Erfolg zu unterstützen (88 Prozent der Frauen und 77 Prozent der Männer in Indien). 91 Prozent der Führungskräfte in Indien halten eine inklusive Kultur für entscheidend für den Unternehmenserfolg.

Dennoch rangieren Diversität und Unternehmenskultur bei den meisten Führungskräften niedrig auf der Prioritätenliste.

In Indien priorisieren 84 Prozent Markenbekanntheit und -qualität sowie 78 Prozent finanzielle Leistung – nur 37 Prozent setzen Diversität an die Spitze.

Die Angleichung der Wahrnehmungen würde massive Vorteile bringen: „Jeder – Frauen wie Männer – würde schneller aufsteigen, globale Gewinne stiegen um 3,7 Billionen US-Dollar, davon 1,35 Billionen in der Asien-Pazifik-Region“, fasst die Studie zusammen.

In Indien könnte der Anteil der Frauen, die sich als einflussreiches Teammitglied fühlen, von 1 zu 5 auf mehr als 1 zu 3 wachsen.

„Die jährliche Bindungsrate für Frauen in Indien würde um 2 Prozent auf 90 Prozent steigen“, ergänzt der Bericht.