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Cisco Meraki: So fördert das IT-Unternehmen Inklusion und Verbindung in der Hybridarbeit

Hybridarbeit ist ein bewährtes Modell, das viele Unternehmen einführen, um Mitarbeitern Flexibilität zu bieten – sei es im Homeoffice oder im Büro. Als führendes IT-Unternehmen hat Cisco Meraki erkannt, dass Hybridarbeit individuell gestaltet werden muss, um allen gerecht zu werden.

„Wir wollen, dass unsere Mitarbeiter so arbeiten können, wie sie sich am stärksten fühlen, um die beste Karriereerfahrung zu machen“, erklärt Jessica Gilbert, Leiterin für Inklusion und Zusammenarbeit. „So profitieren nicht nur die Teams, sondern auch wir als Unternehmen und unsere Kunden.“

Unternehmensleiter bei Cisco Meraki sorgen dafür, dass Teams sich verbunden und inspiriert fühlen – unabhängig vom Arbeitsort, betont Gilbert.

Der Schlüssel zu einer inklusiven, flexiblen Hybridumgebung liegt darin, Arbeit als „das, was wir tun, und nicht nur, wo wir hingehen“ neu zu definieren, sagt Ben Fallon, Senior Director of Global Virtual Sales in Großbritannien.

„Hybridarbeit bedeutet per Definition eine Mischung aus Homeoffice, Büro und allem dazwischen“, so Fallon. „Wir nutzen weiterhin die Kraft persönlicher Treffen für Engagement, Interaktion und Wissensaustausch. Flexibilität eröffnet Zugang zu vielfältigeren Talenten.“

Die Auswahl der Arbeitsweise steht im Vordergrund: Manche wählen Fernarbeit, andere Bürotage. Cisco Meraki priorisiert stets das Gefühl von Verbundenheit und Einbindung.

Eine bewusste inklusive Kultur schaffen

Bei der Auseinandersetzung mit Hybridarbeit analysierten Cisco-Meraki-Leiter die erfolgreiche Remote-Phase in der Pandemie. „Flexibilität hilft, Talente zu binden und anzuziehen“, sagt Mary Piontkowski, Leiterin Produktdesign.

„Unsere Mitarbeiter haben unterschiedliche Bedürfnisse und schätzen Flexibilität hoch. Hybridarbeit ist für uns ein Win-Win“, ergänzt Piontkowski, deren 40-köpfiges Team remote und im Büro arbeitet.

Der Erfolg basiert auf fünf Säulen der Inklusivität: Neugier zeigen, zuhören, als Verbündeter handeln, verbinden und Vertrauen aufbauen, erklärt Gilbert.

Cisco Meraki entwickelte einen „Leitfaden für geführte Diskussionen“, der Führungskräfte auffordert, diese Werte mit Teams zu besprechen und Aktionspläne zu erstellen. Check-in-Fragen starten Meetings; Leader achten auf Körpersprache, Beteiligung und Kameranutzung.

„Es geht um echtes Zuhören und Verbündetensein, nicht um Fragen stellen“, sagt Gilbert. „Diese Handlungen vertiefen Verbindungen und bauen Vertrauen auf.“

Bewusste Zusammenarbeit und Verbindung fördern

In Hybridmodellen müssen Remote-Mitarbeiter gleich sichtbar sein, betont Piontkowski. Meetings berücksichtigen Zeitzonen, ergänzt durch vorab aufgezeichnete Präsentationen.

Ciscos Webex-Technologie mit Simultanübersetzung, Untertiteln, Dateifreigabe, Video und Chat ermöglicht nahtlose Kollaboration, fügt Fallon hinzu.

„Teams bauen eigene Identitäten auf, damit sich Mitglieder engagiert fühlen – persönlich und beruflich“, sagt er.

Asynchrone Kommunikation, gemeinsame Kalender und Statuskennzeichen sichern Konnektivität. Fokus auf Ziele und Fortschritt einigt alle, so Piontkowski.

Für emotionale Bindung paart das Unternehmen Mitarbeiter mit Team- und Cross-Functional-Buddies. Virtuelle Events wie Escape Rooms oder Trivia stärken Netzwerke.

Meeting-Rituale wie monatliche Lunches, Dankessitzungen oder „5-in-5“-Präsentationen (fünf persönliche Folien pro Person) schaffen Wir-Gefühl.

Technologie ist essenziell, doch „bewusste Verbindung inkludiert alle Stimmen“, unterstreicht Gilbert.

Regelmäßige Check-ins durchführen

„Care deep“ ist ein Kernwert bei Cisco Meraki. Ressourcen fördern Wohlbefinden und Entwicklung – inklusive extra Freitage für Erholung, Volunteering oder COVID.

Mitarbeiter besprechen offen Herausforderungen mit Vorgesetzten. „Durch meine Vulnerabilität mache ich es anderen leichter, Ressourcen zu nutzen“, sagt Gilbert.

Wöchentliche Check-ins bieten Unterstützung und Aufgabenklären, vierteljährliche 1:1-Sessions teilen Best Practices, erklärt Fallon.

Bei vollständiger Einführung balancieren sie persönliche Gespräche mit E-Mails und Videos. „Zu viele Aufzeichnungen wirken unpersönlich, zu viele 1:1 fehlen Richtung“, warnt Fallon. Musteranalysen optimieren Bürotage.

Einen Arbeitsplatz der Zukunft entwickeln

Vor der Pandemie war Cisco Meraki office-basiert. Remote-Wechsel bewahrte Produktivität und Inklusion. Nun verbindet Hybrid das Beste beider Welten.

„Ohne Pendeln steigt Produktivität, doch wir wachen vor Burnout und Screen-Fatigue“, sagt Gilbert.

Führungsteams hören zu und passen den Workplace an Bedürfnisse an. „Hybride Arbeit wird bald Standard – wir bieten erstklassige Erlebnisse“, schließt Gilbert.