Die weltweite Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat zahlreiche Unternehmen zum Umstieg auf Remote-Arbeit gezwungen und die gewohnte Büroumgebung für viele grundlegend verändert. Spekulationen über die 'neue Normalität' im Arbeitsalltag prägen die Debatte.
Als Experten für Produktivitäts-Tools haben wir bei DeskTime eine repräsentative Umfrage unter unseren Nutzern durchgeführt, um die bevorzugten Arbeitsmodelle nach der Pandemie zu ermitteln.
Bei 11.311 Befragten wünscht sich nur 22,5 % eine Rückkehr zur reinen Büroumgebung. Die größte Gruppe mit 37,1 % plädiert für ein hybrides Modell aus Remote- und Bürotagen. 22,9 % wollen dauerhaft im Homeoffice bleiben, während 17,4 % sich nicht festlegen konnten.
Neben den Mitarbeiterwünschen sprechen praktische Aspekte für Hybridmodelle: Viele Großraumbüros eignen sich nicht für eine volle Rückkehr, solange das Virus eine Gefahr bleibt. Abwechselnde Präsenz und flexible Modelle könnten die Lösung sein.
Mehrere globale Konzerne haben bereits Pläne für das 'neue' Büroleben verkündet:
- Shopify hält seine Büros bis Ende 2021 geschlossen, um sie umzubauen und Abstandsregeln zu gewährleisten.
- Twino setzt auf ein Showroom-Büro auf Straßenebene für Kundenmeetings, mit Hot Desks für gelegentliche Büronutzer und mehr Raum für Team-Events.
Trotz anhaltender Unsicherheiten steht fest: Das Arbeitsumfeld verändert sich unwiderruflich. Unsere Umfrage zeigt, dass Remote-Arbeit seit Monaten erfolgreich funktioniert und Flexibilität bietet, die viele schätzen.
Flexible Modelle werden post-Pandemie zum Wettbewerbsvorteil in der Personalgewinnung.