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Freiberufler: Definition, Vorteile, Nachteile und Steuerpflichten erklärt

Was ist ein Freiberufler?

Ein Freiberufler ist eine selbstständige Person, die pro Auftrag oder Projekt vergütet wird – meist für zeitlich begrenzte Tätigkeiten. Im Gegensatz zu Angestellten ist ein Freiberufler nicht fest an ein Unternehmen gebunden und kann parallel für mehrere Auftraggeber arbeiten, solange keine Exklusivverträge greifen.

Schlüsselmitnahmen

  • Ein Freiberufler ist ein unabhängiger Arbeiter, der pro Job oder Aufgabe entlohnt wird, typischerweise für kurzfristige Projekte.
  • Vorteile umfassen Flexibilität, Homeoffice, freie Zeiteinteilung und bessere Work-Life-Balance.
  • Beispiel: Ein freier Journalist wählt Themen selbst aus und verkauft Artikel an den Höchstbietenden.

Freiberufler verstehen

Freiberufler gelten als Selbstständige und übernehmen Aufträge in Vollzeit oder nebenberuflich. Sie schließen schriftliche Verträge ab, die feste Vergütungen festlegen – sei es stundenweise, tageweise, pauschal oder projektbasiert. Basierend auf unserer Expertise in der Freiberuflichkeit empfehlen wir immer klare Regelungen zu Fristen und Leistungen.

Typische Branchen sind Kreativ- und Dienstleistungen: Film, Kunst, Design, Texterstellung, Korrekturlesen, Marketing, Musik, Journalismus, Videoproduktion, Webentwicklung, Programmierung, Eventplanung, Fotografie, Übersetzungen, Nachhilfe oder Catering.

Freiberufler und Steuern

Der US-Steuerbehörde IRS gilt ein Freiberufler als Selbstständiger. Anders als bei Angestellten werden keine Steuern einbehalten – die volle Verantwortung obliegt dem Freiberufler. Geschätzte Einkommenssteuern sind vierteljährlich fällig. Zusätzlich fällt die Selbständigensteuer an, sobald im Steuerjahr 400 USD oder mehr verdient werden. Sie setzt sich zusammen aus Sozialversicherung (12,4 %: 6,2 % Arbeitgeber- + 6,2 % Arbeitnehmeranteil) und Medicare (2,9 %), insgesamt 15,3 %.

Die Sozialversicherung gilt bis 142.800 USD (2021; 2022: 147.000 USD). Freiberufler können betriebliche Ausgaben absetzen: Homeoffice (Miete, Nebenkosten), Fahrtkosten, Kundentreffen, berufsbezogene Weiterbildungen – immer als gewöhnliche und notwendige Betriebsausgaben (O&NE).

In den USA erhalten Freiberufler kein W-2, sondern 1099-MISC-Formulare pro Auftraggeber, ohne Einbehalte. Vierteljährliche Vorauszahlungen sind Pflicht.

Vor- und Nachteile als Freiberufler

Vorteile: Ortsunabhängigkeit, flexible Zeiten, Work-Life-Balance. Besonders in Krisen wie Entlassungen hilft Freiberuflichkeit, Arbeitslosigkeit zu mindern.

Nachteile: Einkommensunsicherheit, fehlende Sozialleistungen (z. B. Krankenversicherung, Rente), oft niedrigere Stundensätze. Kein Anspruch auf Arbeitslosenversicherung (außer Ausnahmen wie PUA in der Pandemie).

Beispiele für Freiberufler

Ein freier Journalist recherchiert selbstständig und verkauft an Redaktionen. Ebenso Webdesigner oder App-Entwickler, die projektweise wechseln.