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Sollten Hausfrauen ein Gehalt erhalten? Die Debatte aus Indien

Stellen Sie sich vor, Sie beschäftigen Köche, Putzkräfte, Erzieher, Buchhalter und mehr – das würde ein Vermögen kosten. Nur wenige, wie Prominente, leisten sich das. Doch ein Hauspartner übernimmt all diese Aufgaben oft unentgeltlich, ohne auf einer Gehaltsliste zu stehen.

In Indien könnte sich das ändern: Das Unionsministerium für Frauen- und Kinderentwicklung plant Gesetze, die Ehemänner verpflichten, 10-20 Prozent ihres Einkommens als Ausgleich für die Haushaltsarbeit an ihre Frau zu zahlen. Die Rolle der Ehefrau, Mutter und Hausleiterin wird künftig als „Haustechnikerin“ anerkannt.

Experten wie Care2.com diskutieren die logistischen Herausforderungen und möglichen unbeabsichtigten Folgen. Ist das genial oder beleidigend? Die Debatte zeigt Nuancen jenseits von Schwarz-Weiß-Denken.

Auch in Japan, oft als traditionell patriarchalisch gesehen, fördern neue Rentenreformen bei Scheidungen mehr Fairness. Das Prinzip „Was man bezahlt, schätzt man“ könnte weltweit zu größerer Wertschätzung zwischen Partnern führen – unabhängig vom Geschlecht.

Was halten Sie davon, einen festen Prozentsatz vom Gehalt eines Partners (egal welchen Geschlechts) an den zu Hause bleibenden Ehepartner zu zahlen?

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