Die 32-jährige Nicole Lopez träumte schon immer davon, FBI-Agentin zu werden. Trotz ihres seit der Kindheit bestehenden Hörverlusts ließen weder das FBI noch die Armee sie entmutigen. Sie wuchs mit ihrer Behinderung praktisch spielerisch auf und dankt ihrer alleinerziehenden Mutter, die sie und ihren Bruder mit starker Arbeitsmoral erzog und später selbst ein Studium abschloss. Heute teilt Lopez ihre Geschichte, um anderen motivieren zu können – falls nur ein zukünftiger Offizier davon profitiert. Wer ist diese beeindruckende FBI-Agentin mit Hörverlust? Hier ihre inspirierende Biografie.
1. Als Kind passte sich Lopez nahtlos an ihren Hörverlust an.
Nicole Lopez hat seit früher Kindheit einen mittelschweren Hörverlust auf dem linken Ohr. Oft trieb sie Sport ohne Hörgerät und lernte, ihre Strategie anzupassen – indem sie ihre Augen schärfte und Körpersprache perfekt wahrnahm, wie sie People verriet. Erst 2013, mit 27 Jahren, erhielt sie ein knochenverankertes Hörgerät (BAHA), ideal für Schallleitungsschwerhörigkeit, einseitige Schwerhörigkeit oder Taubheit sowie gemischte Hörverluste, wo herkömmliche Geräte scheitern.
2. Mit 17 wollte sie der Armee beitreten.
Der Irak-Krieg tobte, doch strenge medizinische Standards disqualifizierten sie wegen ihres Hörgeräts. „Das erste Mal, dass etwas unerreichbar schien – nur wegen meines Hörverlusts“, erinnert sich Lopez. Unbeirrt bewarb sie sich um ROTC-Programme, inklusive West Point (abgelehnt). Schließlich studierte sie an der Michigan Tech, schloss ROTC ab und erhielt eine Anhörungsverzichtserklärung. Dort spielte sie auch Volleyball.
3. Ihre erste Station: Zugführerin in Guantánamo Bay.
Als Leutnant diente sie als Militärpolizistin in der US-Haftanstalt in Kuba, wo Terrorverdächtige inhaftiert waren – so nah wie möglich an Kampfeinsätzen, da Frauen damals ausgeschlossen waren. Sie kandidierte für das Elite-Cultural Support Team, das 2015 Frauen an die Front ermöglichte. „Wir hängten uns an Spezialeinheiten und kommunizierten mit einheimischen Frauen“, sagte sie zu People. „Der coolste Job ever – er ebnete Frauen im Militär den Weg.“ Nach Kuba schloss sie die letzte US-Hafteinrichtung im Irak.
4. Nach Afghanistan zurück in die USA – und Bewerbung beim FBI.
2014, mit 28, scheiterte ihre FBI-Bewerbung erneut am Gehörtest ohne Hilfsmittel. Mit Unterstützung der Hearing Loss Association of America reichte sie Beschwerde ein. „Viele Veteranen hatten dasselbe Problem“, erklärte sie.
5. 2017: Durchbruch nach vier Jahren Kampf.
Ihre Aufnahme war eine seltene Ausnahme von FBI-Standards. Sie legte ihren Lebenslauf vor – Militärerfahrung als Beweis ihrer Tauglichkeit. Heute untersucht sie als Spezialagentin Gewaltverbrechen und glänzt: „Trotz anfänglicher Ablehnung erzielte ich den besten GPA in meiner Akademieklasse!“
6. Direkt nach der Akademie: Heirat und anspruchsvolle Fälle.
Sie lernte ihren Mann auf einer Vikings-Draft-Party kennen (trotz Bears-Trikot!). Bei einer Task Force jagt sie Auftragsmörder, Serienkiller, Kinderhändler und Bankräuber – hochdruckvolle Einsätze. Miss Congeniality weckte ihre FBI-Leidenschaft. Kürzlich motivierte sie Teenager-Mädchen: „Perfekte Gesundheit? Falsch! Jeder kann es schaffen.“
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