NBC stand in diesem Herbst wegen mehrerer Skandale in der Kritik. Führungskräfte wurden mit Vorwürfen konfrontiert, darunter das Vertuschen sexuellen Fehlverhaltens, die Unterdrückung journalistischer Arbeit und Abfindungen an Frauen, um Belästigungsbeschwerden zu ersticken.
Nun sorgen die Entlassungen der America's Got Talent-Jurorinnen Gabrielle Union und Julianne Hough für Aufsehen. Unions Ehemann, NBA-Legende Dwyane Wade, twitterte, sie sei wegen ihrer Kritik an Rassismus und Sexismus am Set gefeuert worden.
Beide ersetzten in Staffel 14 Mel B und Heidi Klum. Sie waren beim Publikum beliebt, Union besonders in den Social Media.
Am 22. November kündigte NBC an, dass keine der Frauen in Staffel 15 dabei sein würde.
Variety berichtete von einer toxischen Kultur mit Rassismus und Sexismus: unangemessene Kritik an den Frauen und Unions vergebliche Proteste gegen rassenunempfindliche Vorfälle, inklusive eines mit Jay Leno.
Warum wurde Gabrielle Union von America's Got Talent entlassen? Hier die Details, die wir kennen.
1. Jay Lenos mutmaßliche Rassenunempfindlichkeit am Set
Im April 2019 gastierte Jay Leno als Juror. Er witzelte über ein Porträt von Simon Cowell mit Hunden, das an Gerichte in koreanischen Restaurants erinnere. Das wurde als Stereotyp über Asiaten, die Hundefleisch essen, empfunden – anstößig für asiatische Mitarbeiter.
Die Gewerkschaft forderte eine Meldung an die Personalabteilung, doch der Vorfall wurde ignoriert, der Witz nur geschnitten.
2. Exzessive Kritik am Aussehen von Hough und Union
Hinter den Kulissen erhielten beide massive Kommentare zu ihrem Äußeren. Unions Frisuren wurden als "zu schwarz" für das Publikum kritisiert.
Haar-Diskriminierung ist ein bekanntes Problem für Schwarze in Beruf und Schule; einige US-Staaten verbieten sie nun gesetzlich.
3. Unions Beschwerde über weißen Kandidaten mit schwarzen Händen ignoriert
Ein weißer Kandidat imitierte Beyoncé mit schwarz geschminkten Händen. Union forderte Streichung; Produzenten versprachen es für die Ausstrahlung, schickten ihn aber live aufs Podium.
4. NBC bestreitet Vorwürfe
NBC und Produzent Fremantle erklärten: "America's Got Talent fördert Inklusion und Vielfalt. Besetzungswechsel sind üblich. Alle Set-Probleme werden ernst genommen."
5. Früherer Moderator Nick Cannon kritisierte bereits 2017 Rassismus
Cannon verließ abrupt via Facebook-Post: "Ich werde nicht zum Schweigen gebracht." Eine NBC-Quelle zu B. Scott: Unions Erfolg (Rekord-Goldener Buzzer, Top-Social-Media) wurde ignoriert. "Nick Cannon war nicht verrückt – er gab Millionen auf wegen der Arbeitsweise."
6. Dwyane Wade verteidigt Union auf Twitter
Trotz ihrer Popularität (Top-Engagement nach Kim K. und Ellen) keine Verlängerung. Wade twitterte leidenschaftlich. Cowell, Mandel und Crews kehren zurück; Nachfolger unklar.
Simon Cowell und Howie Mandel behielten dieselben Looks – ohne wöchentliche Kritik.
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Rebekah Kuschmider berichtet seit 2010 über Prominente, Popkultur, Entertainment und Politik. Ihre Artikel erschienen bei Ravishly, Babble, Scary Mommy, Redbook und mehr. Sie betreibt den Blog Stay at Home Pundit und moderiert den Podcast The More Perfect Union.